1) Was willst du mit deinem Blog-Pseudonym ausdrücken, warum hast du genau dieses Pseudonym gewählt?
mein blog-pseudonym kommt von dem russischen wort mapamopka - russ. quasselstrippe, plappermaul. Wieso russisch? Lebenssituationsbedingt. ich hatte an der uni gerade einen russisch-kurs belegt und fand gerade alles auf russisch umwerfend.
2) Wie lange blogst du schon?
seit april 05
3) Warum blogst du eigentlich?
Angefangen hat es mit blog-lesen und dem angeheiterten herrn creekpeople, der mir in einer verrauchten stube in rauris einen abend lang klar zu machen versuchte, wie toll blogs sind und am ende zwei blog-adressen auf einen bierdeckel gekritzelt hat. Ich hab nicht besonders viel davon verstanden (das lag nicht nur an mir), aber er hat mich freundlicherweise immer mal wieder daran erinnert, dass es da blogs gibt und dass ich da mal vorbei schauen muss. Hab ich dann irgendwann auch und wollte das dann selber probieren. Die eigentliche frage müsste aber lauten, warum ich so lange dabei geblieben bin (darauf hab ich keine antwort).
3 a) Was ist der Reiz am blogen? Geht es darum sich auszutauschen? Geht es um Selbstdarstellung? Macht es einfach "nur" Spaß?
bloggen hat sicher zu einem gewissen anteil mit selbstdarstellung zu tun, ich glaube, das geht gar nicht anders. Das läuft ganz automatisch. Dadurch dass man entscheidet, was man reinschreibt und was nicht (und das ist ja immer eine selektion), entwirft sich ein gefiltertes bild. Ganz sicher blogge ich aber auch aus „schreiblust“. Das blog hat für mich zudem eine art „blackbox“-funktion, d.h. es zeichnet (aus meiner sicht) relevante lebens-ausschnitte auf und dient reflexionszwecken. Ich mag besonders die möglichkeit, subjektiv sein zu dürfen und so unverständlich, bruchstückhaft, wie ich möchte. Das steht ganz im gegensatz zu den texten, mit denen ich sonst so zu tun habe (als studentin und meldungsschreiberin); Beim bloggen ist man kaum an regeln gebunden, abgesehen von jenen, die man sich selbst setzt. Bloggen ist in dieser hinsicht nicht sanktioniert. Die textsorte „blog-eintrag“ (oder wie auch immer man es nennen will) ist da sehr offen, vielleicht auch, weil sie noch sehr jung ist, da gibt es noch viel zu experimentieren und auszuprobieren.
4) In welchen Situationen blogst du?
5) Geht es dir in deinen Einträgen auch um Fiktives? Fiktiv, in dem Sinne, dass man Erlebtes so hinschreibt, dass es interessanter zu lesen ist, also vielleicht ein klein wenig verändert? Blogst du einfach vor dich hin oder sind deine Einträge durchdacht und geplant bzw. haben ein Konzept?
es kann passieren, dass die fabulier-lust hin und wieder mit mir durchgeht, ein bisschen was fiktives ist sicher immer dabei.
6) Welches Konzept, so du eines hast, verfolgst du mit deinem Blog? (Z.B. Ist es ein journalistisches blog...)
weil ich mittlerweile im journalismus arbeite, kommen sicher auch erfahrungen und erlebnisse, die im weitesten sinn mit journalismus zu tun haben, darin vor. Als journalistisches blog würde ich meins nicht bezeichnen. (was versteht man darunter?) – ein konzept, das man sich vor blog-start ausdenkt, gab und gibt es bei mir eigentlich nicht.
7) Hat dein Blog etwas Literarisches, versuchst du deine Einträge literarisch zu gestalten?
was literarisches, in dem sinne, dass ich hoffe, dass es sich gut liest - ja. Literarische gestaltung – das ist keine bewusste entscheidung, es gibt in meinem blog keine texte, die bewusst als literarisch gekennzeichnet sind (keine downloads o.ä.). das steht eigentlich nicht im vordergrund. allerdings muss ich sagen, ich lese blogs besonders gerne, wenn sie gut geschrieben sind. Und in diesem „gut“ ist auch eine bestimmte literarizität mit eingeschlossen.
8) Für wen blogst du? Wie stellst du dir deinen Adressatenkreis vor? Glaubst du, du kannst in deinem Blog etwas bewirken bzw. verändern bzw. meinungsbildend sein?
das ist ein bisschen der clou an der sache: man weiß es nicht. Am anfang hab ich gedacht, das blog liest kein mensch. Auf einem fest hat mich mal jemand auf mein blog angeredet und gesagt, dass er es gerne liest. Das freut einen dann ungemein. Ich hab bis heute keine ahnung, wie er/sie drauf gekommen ist. Ich bin immer mal wieder erstaunt und positiv überrascht, wenn jemand versteht;
9) Wie gehst du in deinem Blog mit dieser virtuellen Öffentlichkeit des Internets um?
namen abgekürzt.
10) Bist du blogsüchtig?
bloggen gehört für mich mittlerweile einfach dazu. man ist ja auch nicht zeitungssüchtig, nur weil man täglich zeitung liest, oder? Wenn man allerdings als süchtig durchgeht, wenn einem die zeitung abgeht, wenn sie mal nicht kommt, dann bin ich blogsüchtig. Weiter gehen die entzugserscheinungen bei mir aber nicht.
11) Ist ein Blog zu lesen interessanter als die Zeitung zu lesen, obwohl ja die heutige Berichterstattung auch versucht unterhaltsam zu sein? Oder geht es um den persönlicheren Blick des Blogers?
ein blog ist etwas völlig anderes als eine zeitung und eigentlich nicht vergleichbar, ich glaube man liest zeitungen nicht aus dem gleichen grund wie man blogs liest. In blogs gibt es oft „news“, die mich interessieren, die aber in „herkömmlichen“ medien nicht mal ansatzweise vorkommen. ein unterschied besteht außerdem in der perspektive auf die dinge.
mein blog-pseudonym kommt von dem russischen wort mapamopka - russ. quasselstrippe, plappermaul. Wieso russisch? Lebenssituationsbedingt. ich hatte an der uni gerade einen russisch-kurs belegt und fand gerade alles auf russisch umwerfend.
2) Wie lange blogst du schon?
seit april 05
3) Warum blogst du eigentlich?
Angefangen hat es mit blog-lesen und dem angeheiterten herrn creekpeople, der mir in einer verrauchten stube in rauris einen abend lang klar zu machen versuchte, wie toll blogs sind und am ende zwei blog-adressen auf einen bierdeckel gekritzelt hat. Ich hab nicht besonders viel davon verstanden (das lag nicht nur an mir), aber er hat mich freundlicherweise immer mal wieder daran erinnert, dass es da blogs gibt und dass ich da mal vorbei schauen muss. Hab ich dann irgendwann auch und wollte das dann selber probieren. Die eigentliche frage müsste aber lauten, warum ich so lange dabei geblieben bin (darauf hab ich keine antwort).
3 a) Was ist der Reiz am blogen? Geht es darum sich auszutauschen? Geht es um Selbstdarstellung? Macht es einfach "nur" Spaß?
bloggen hat sicher zu einem gewissen anteil mit selbstdarstellung zu tun, ich glaube, das geht gar nicht anders. Das läuft ganz automatisch. Dadurch dass man entscheidet, was man reinschreibt und was nicht (und das ist ja immer eine selektion), entwirft sich ein gefiltertes bild. Ganz sicher blogge ich aber auch aus „schreiblust“. Das blog hat für mich zudem eine art „blackbox“-funktion, d.h. es zeichnet (aus meiner sicht) relevante lebens-ausschnitte auf und dient reflexionszwecken. Ich mag besonders die möglichkeit, subjektiv sein zu dürfen und so unverständlich, bruchstückhaft, wie ich möchte. Das steht ganz im gegensatz zu den texten, mit denen ich sonst so zu tun habe (als studentin und meldungsschreiberin); Beim bloggen ist man kaum an regeln gebunden, abgesehen von jenen, die man sich selbst setzt. Bloggen ist in dieser hinsicht nicht sanktioniert. Die textsorte „blog-eintrag“ (oder wie auch immer man es nennen will) ist da sehr offen, vielleicht auch, weil sie noch sehr jung ist, da gibt es noch viel zu experimentieren und auszuprobieren.
4) In welchen Situationen blogst du?
5) Geht es dir in deinen Einträgen auch um Fiktives? Fiktiv, in dem Sinne, dass man Erlebtes so hinschreibt, dass es interessanter zu lesen ist, also vielleicht ein klein wenig verändert? Blogst du einfach vor dich hin oder sind deine Einträge durchdacht und geplant bzw. haben ein Konzept?
es kann passieren, dass die fabulier-lust hin und wieder mit mir durchgeht, ein bisschen was fiktives ist sicher immer dabei.
6) Welches Konzept, so du eines hast, verfolgst du mit deinem Blog? (Z.B. Ist es ein journalistisches blog...)
weil ich mittlerweile im journalismus arbeite, kommen sicher auch erfahrungen und erlebnisse, die im weitesten sinn mit journalismus zu tun haben, darin vor. Als journalistisches blog würde ich meins nicht bezeichnen. (was versteht man darunter?) – ein konzept, das man sich vor blog-start ausdenkt, gab und gibt es bei mir eigentlich nicht.
7) Hat dein Blog etwas Literarisches, versuchst du deine Einträge literarisch zu gestalten?
was literarisches, in dem sinne, dass ich hoffe, dass es sich gut liest - ja. Literarische gestaltung – das ist keine bewusste entscheidung, es gibt in meinem blog keine texte, die bewusst als literarisch gekennzeichnet sind (keine downloads o.ä.). das steht eigentlich nicht im vordergrund. allerdings muss ich sagen, ich lese blogs besonders gerne, wenn sie gut geschrieben sind. Und in diesem „gut“ ist auch eine bestimmte literarizität mit eingeschlossen.
8) Für wen blogst du? Wie stellst du dir deinen Adressatenkreis vor? Glaubst du, du kannst in deinem Blog etwas bewirken bzw. verändern bzw. meinungsbildend sein?
das ist ein bisschen der clou an der sache: man weiß es nicht. Am anfang hab ich gedacht, das blog liest kein mensch. Auf einem fest hat mich mal jemand auf mein blog angeredet und gesagt, dass er es gerne liest. Das freut einen dann ungemein. Ich hab bis heute keine ahnung, wie er/sie drauf gekommen ist. Ich bin immer mal wieder erstaunt und positiv überrascht, wenn jemand versteht;
9) Wie gehst du in deinem Blog mit dieser virtuellen Öffentlichkeit des Internets um?
namen abgekürzt.
10) Bist du blogsüchtig?
bloggen gehört für mich mittlerweile einfach dazu. man ist ja auch nicht zeitungssüchtig, nur weil man täglich zeitung liest, oder? Wenn man allerdings als süchtig durchgeht, wenn einem die zeitung abgeht, wenn sie mal nicht kommt, dann bin ich blogsüchtig. Weiter gehen die entzugserscheinungen bei mir aber nicht.
11) Ist ein Blog zu lesen interessanter als die Zeitung zu lesen, obwohl ja die heutige Berichterstattung auch versucht unterhaltsam zu sein? Oder geht es um den persönlicheren Blick des Blogers?
ein blog ist etwas völlig anderes als eine zeitung und eigentlich nicht vergleichbar, ich glaube man liest zeitungen nicht aus dem gleichen grund wie man blogs liest. In blogs gibt es oft „news“, die mich interessieren, die aber in „herkömmlichen“ medien nicht mal ansatzweise vorkommen. ein unterschied besteht außerdem in der perspektive auf die dinge.